Ein zentraler Aspekt unserer globalen Friedensarbeit ist die Erforschung eines Systemwechsels in Liebe und Sexualität. Sexualität ist eine heilige Lebenskraft. Wir erfahren Heilung, wenn wir sie annehmen und frei – ohne Scham, Lüge oder Gewalt – leben können. In einer Gemeinschaft, die klare ethische Richtlinien verfolgt, werden Vertrauen und gegenseitige Unterstützung nach und nach zu tragenden Säulen, während Besitzansprüche, Eifersucht und Angst an Bedeutung verlieren. Wir haben eine Liebesschule geschaffen, in der alle lernen können, wie dauerhafte Liebesbeziehungen und Vertrauen in der Gemeinschaft entstehen können. So kann sich die universelle Energie des Eros als heilende Kraft entfalten, die uns Menschen miteinander, mit der Erde und allem Leben verbindet.
„Es kann keinen Frieden auf der Erde geben, solange in der Liebe Krieg ist. Die Menschheit hat die Liebe falsch organisiert, sie eingesperrt in viel zu enge Käfige von Besitz und Angst. Dadurch verwandelt sich anfängliche Liebe so oft in Wut und Hass. Die globale Epidemie der Gewalt, die heute unseren Planeten verwüstet, ist die Folge einer Kultur, die die Liebe unmöglich gemacht hat. Die Heilung der Liebe ist keine Privatangelegenheit, sondern eine öffentliche Frage von höchster Dringlichkeit. Wir brauchen ein neues Konzept für die Liebe, wenn wir auf dieser Erde überleben wollen.”
Sabine Lichtenfels
01
Die Heilung von Liebe und Sexualität beginnt damit, sie von Angst zu befreien. Nach Jahrtausenden patriarchaler Gewalt gegen das Weibliche, den Eros und das Körperliche tragen wir alle ein kollektives Trauma in uns. Der Schmerz und die Enttäuschung, die wir in Liebe und Sexualität erfahren, sind die Folge dieser tief verwurzelten historischen und kollektiven Ängste.
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Liebe ist kein Besitz, der durch Gesetze reguliert werden kann. Um dauerhafte Liebesbeziehungen zu schaffen, brauchen wir ein neues Verständnis von Liebe, das nicht auf Ausschließlichkeit, Eifersucht und Angst basiert, sondern auf gegenseitiger Unterstützung und Vertrauen in der Gemeinschaft.
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Das Patriarchat hat Sexualität verteufelt und sie so in einen Gegensatz zur Liebe gebracht. Doch Sexualität ist eine heilige Lebensenergie, die uns im vereinigenden Akt zu Erkenntnis und Liebe führen kann. Gewalt gehört nicht zur Natur der Sexualität, sondern ist die Folge ihrer Unterdrückung. Die Befreiung der Sexualität von Angst und Missbrauch ist einer der tiefsten Heilungsschritte, den die Menschheit heute vollziehen kann.
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Der Aufbau von Vertrauensgemeinschaften ist eine Grundvoraussetzung für die Heilung unserer kollektiven Wunden. Gemeinschaften bieten einen Schutzraum für Transparenz und Solidarität, in dem Liebende einander ihre Wahrheit offenbaren und Vertrauen entwickeln können.
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Vertrauensgemeinschaften basieren auf ethischen Grundsätzen. Damit Liebesbeziehungen heilen und Vertrauen wachsen kann, müssen wir soziale Strukturen schaffen, in denen Betrug und Lüge keinen Platz mehr haben.
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Eifersucht gehört nicht zur Liebe. Es gibt kein Mittel gegen Eifersucht, doch je tiefer Vertrauen zwischen Menschen wächst, desto weniger Raum bleibt für Eifersucht und Verlustangst. Dies ist eine zentrale Erfahrung in funktionierenden Gemeinschaften.
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Freie Sexualität und Partnerschaft schließen sich nicht aus, sondern ergänzen einander.
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Die Heilung der Liebe geht über den menschlichen Bereich hinaus. Liebe ist ein Weg, uns wieder mit der Welt zu verbinden, die uns erschaffen hat. Sie macht uns bewusst, dass wir universelle Wesen sind, und hilft uns, uns für das Leben einzusetzen.
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